Ein Tag in Phnom Penh, an dem man nicht so richtig weiß, womit ein Urlaubstag sinnvoll zu füllen wäre. Kurz entschlossen und durch einen Freund aufmerksam gemacht, mieten wir uns einen Wagen und fahren ca. 2 Stunden von Phnom Penh entfernt zu einer der neuesten religiösen Stätten im KönigreichWat Puth Kiri, der „Berg der 10.000 Buddhas“.

Bei Touristen ist der Ort noch weitgehend unbekannt. Bislang fand er keinen Eingang in die einschlägigen Reiseführer.

Bereits aus der Ferne grüßt uns eine gigantische Statue des Buddha.

Am Fuß des Berges angekommen, sind wir erstmal sprachlos über den Anblick. Wohin das Auge schweift – Buddha-Statuen! Alle vergoldet.

Vergoldete Buddhas am Wat Puth Piri in Kambodscha

Über eine ziemlich steile Treppe erreicht man das kleine Plateau, auf dem in beeindruckender Weise der ca. 10 Meter Hohe Buddha thront.

Die Aussicht, die sich uns bietet, ist umwerfend.

84.000 Buddhas sollen es werden!

In Wirklichkeit sind es bereits über 20.000 Buddha-Statuen – von geplanten 84.000! Alleine 2000 vergoldete Buddhas säumen die 199 Stufen zu der 10-Meter-Statue, die über den darunter liegenden in der Puth Kiri-Pagode thront, während Tausende anderer Buddhas meditieren.

Die Stätte in der Gemeinde Trapaing Kro Nhoung in der Provinz Takeo wurde vor fast einem Jahr von vier Mönchen unter der Leitung des ehrwürdigen Serey Keo Kakda gegründet.

Mit dem Ziel, einen Ort gleichermaßen für für Buddhisten und Touristen zu schaffen, machten Sie sich ans Werk. Der Bau des 30-Meter-Hügels und der dazu führenden Straße wurde teilweise von Oknha Lok Chumteav, einem vermögenden Geschäftsmann, unterstützt.

Auf die Frage, wie er auf das Ziel von 84.000 Statuen gekommen sei, sagte Keo Kakda, drei der wichtigsten buddhistischen Texte hätten insgesamt 84.000 Dharma-Passagen.

Aber auch mit „nur“ 20.000 Buddhas bietet sich den Besuchern ein beeindruckender Ort mit einer atemberaubenden Aussicht in die umgebende Landschaft.

20 US-Dollar für eine Buddha-Statue Patenschaft am Wat Puth Kiri

Keo Kakda weiß nicht, wie lange es bis zur Fertigstellung der Pagode dauern wird. Das hängt auch von den Gläubigen und Besuchern ab. Einige von Ihnen zahlen umgerechnet knapp 20 US-Dollar, um eine Patenschaft für eine weitere Buddha-Statue zu übernehmen.

Er hofft, dass die neue Pagode den Buddhismus fördern wird. Sehr beliebt ist der Ort auch als Ausflugsziel für Mönche.

Am Fuß des Berges etablieren sich kleine Essstände und Getränkeshops. Alles noch in sehr bescheidenen Anfängen.

In direkter Nachbarschaft wurde die eigentliche Pagode gebaut. Ein modernes Gebäude, beschützt durch – wie könnte es an diesem Ort anders sein – eine von einer Naga beschirmten Buddhafigur.

Ohne Zweifel ist die etwas anstrengende Fahrt zum Wat Puth Kiri auf jeden Fall die Mühe wert! Wir waren froh, die holprige Fahrt angetreten zu haben und werden diesen Besuch auf jeden Fall wiederholen – um zu sehen, wie nah Venerable Keo Kakda und seine Mönche dem Ziel der 84.000 Buddhas gekommen sind.

Hinkommen zum Wat Puth Kiri

Wat Puth Kiri liegt südwestlich von Phnom Penh in der Provinz Kampot. Die Gegend, die durch den gleichnamigen Kampot Pfeffer weltweit an Berühmtheit erlangte. Die rund 100 km lange Wegstrecke führt über holprige Straßen. Mit dem Taxi von Phnom Penh aus dauert die Fahrt ca. 2 Stunden.

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