Cola-Dose am Phnom Krom

9 Kommentare

  1. Hallo Inga,

    toller Beitrag zu der interessanten Blogparade. Ich bin auch der Meinung, es ist schon schwer den Begriff Authentisch beim Reisen richtig einzuordnen. Umso schwerer ist es zu sagen, was ist denn nun authentisches Reisen. Das muss doch jeder für sich definieren.

    So, jetzt geh ich mal ein wenig lesen hier, denn im Februar planen wir ein paar Tage in Angkor Wat zu sein.

    LG Thomas

    1. Hallo Thomas,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Ja, ich hatte beim Schreiben auch so meine Zweifel, von welcher Seite ich das Thema am besten angehe. Dein Artikel zur Blogparade hat mir auch sehr gut gefallen – hab ihn vorhin gelesen. Und ja, es sind unsere Erinnerungen, die über die Authentizität entscheiden und die Natur sowieso. Du hättest deinen Beitrag auch gern hier mit verlinken können – dann mach ich das jetzt einfach mal: https://www.reisen-fotografie.de/authentisch-reisen/

      Wenn du Fragen zu Kambodscha hast, melde dich gern – wir haben viele Freunde dort. Ich werde diesen Sommer wieder in Siem Reap sein und freu mich total!

      LG :)
      Inga

  2. Interessanter Vergleich, das mit Berlin. Damals in München hatte ich auch nie das Gefühl, dass die Touristen die Authentizität zerstören. Ob’s vielleicht daran liegt, dass ich dort bestimmte Orte ohne Touristen einfach nicht kenne?

    1. Ich war immer der Meinung, dass sehr viele Touristen nach Kambodscha reisen. Hatte mir da nie so Gedanken gemacht, welche Anzahl denn jetzt wirklich dem „Massentourismus“ zugeordnet. Bis mir ein guter Freund erzählte, dass es in Berlin so viel mehr sind – ich konnte das zunächst überhaupt nicht glauben. Mein Heimatland nehme ich irgendwie anders wahr – eben so gar nicht als touristisch super interessant für Menschen anderer Nationen. Vielleicht sind’s in Berlin aber auch viele Menschen, die zur Messe kommen – ich muss da nochmal genau nachschauen. Die Zahl der Übernachtungen kommt aber auf jeden Fall hin.

      München ist und bleibt München – allein schon wegen dem Oktoberfest :D

      LG :)

  3. „Doch ist nicht das, was wir so gern als Zauber fremder Kulturen sehen in Wirklichkeit täglicher Lebenskampf der Menschen vor Ort?“ – Das kommt mir auch immer wieder in den Sinn… Ein Backpacker erzählte mir mal ganz begeistert von einem Ort in Kambodscha (glaube ich) und dass er diesen Ort noch besuchen konnte bevor es dort Strom gab. Jetzt dagegen mit der modernen Stromversorgung sei das ja dort auch nicht mehr dasselbe und eben nicht mehr so „authentisch“ wie vorher, meinte er dann verächtlich. Ich frage mich, ob er zu Hause gerne ohne Strom leben würde? Sicher gibt es Menschen, die glücklich ohne Strom leben, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Modernisierung für die Menschen in jenem Dorf vor allem auch eine Erleichterung war. Und warum soll es nicht authentisch sein, wenn Menschen in anderen Erdteilen die gleichen Annehmlichkeiten genießen wie wir? Ich sitze ja als junge deutsche Frau auch nicht mehr wie einst Goethes Gretchen am Spinnrad, sondern an meinem Lap-Top. Das dürfte die japanischen Touristen hier sicher auch sehr enttäuschen ;-)

    1. Ohje, solche Menschen sind wohl eher für den Besuch eines Zoos geeignet, behaupte ich mal ganz ketzerisch :-) Im übrigen leben die Menschen im archäologischen Park von Angkor immer noch ohne Strom. Dies aus dem Grund, weil dort kein Strom erlaubt ist. Die Apsara Authority will damit vermeiden, dass sich zu viele Menschen auf dem Gelände ansiedeln.

      Und was Fortschritt, Technik & Co. angeht: Klar, da stimme ich dir vollends zu – gleiches Recht für alle!

      LG :-)

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