Was man während einer Rundreise in Kambodscha unbedingt probieren sollte! Die Vielfalt an Früchten in Kambodscha ist riesig! Und es gibt viele in Europa völlig unbekannte Sorten! Ich empfehle jedem, der es mag: Probier alles, was erreichbar ist! So manche kulinarische Entdeckungen sind zu machen. Natürlich wird auch mal was dabei sein, was den eigenen Geschmack nicht wirklich trifft. Trotzdem – alleine das Kennenlernen einer unbekannten Frucht macht Spaß und vermittelt ein Stückchen Kambodscha.

TIP:
Auch wenn Du den kambodschanischen Namen vielleicht nicht lesen kannst – ich füge ihn trotzdem hinzu. Denn wenn Du gezielt nach einer Frucht suchen möchtest, kann Du den Namen einer Marktfrau oder im Restaurant zeigen.

Ich widme diesen Blog-Beitrag meinem Bruder Sokhuor, der mir in all den Jahren so unendlich viel über seine Heimat Kambodscha beigebracht hat und insbesondere auch über die Vielfalt der Früchte in Kambodscha!

Rambutan ( សាវម៉ាវ )

Die mit der Litschi verwandte Frucht hat ein süß-säuerliches Aroma. Ihre leuchtend rote Farbe sowie die vielen weichen Stacheln machen sie unverwechselbar.

Rambutan, pinke Früchte, die übereinander liegen

Jackfruit ( ខ្នុរ )

Oft verwechselt mit der ungeliebten Durian machen viele Touristen auch einen Bogen um die Jackfruit! Beide Früchte haben jedoch nichts miteinander zu tun, außer einem ähnlichen Aussehen. Die Durian ist viel stacheliger und man erkennt sie sofort am Geruch.

Jackfruit ist das Schwergewicht unter den Früchten in Kambodscha. Ohne weiteres kann eine Frucht 3-5 Kilogramm auf die Wage bringen. Sie wächst direkt am Stamm des Baumes.

Das Putzen der Frucht ist ziemlich aufwändig. Bis sie so schön und essfertig wie im zweiten Bild unten vor Dir liegt – das dauert! Alle klebrigen Zwischenhäute und auch der dicke Kern in der eigentlichen Frucht müssen mühsam entfernt werden. Der Genuss entschädigt aber für die Mühe!

Der Preis beträgt derzeit ca. 1.75 US-Dollar pro Kilo.


Brotfrucht ( សម្ )

Sehr eng mit der Jackfruit verwandt ist die Brotfrucht! Das ist auch schon optisch unverkennbar. Sie wird in herzhaften Gerichten verwendet – die Jackfruit übrigens auch! Aus beiden lässtsich ein köstliches Curry herstellen. Vor dem Verzehr werden die Früchte geröstet, gebacken, gebraten oder gekocht. Beim Kochen wird der Geschmack von mäßig reifen Brotfrüchten als kartoffelartig oder ähnlich wie bei frisch gebackenem Brot beschrieben. Samen sind auch beliebt.

Brotfrucht - drei Früchte hängend an einem Baum
BBrBild von Jan Helebrant auf Pixabay 

Mango ( ស្វាយ )

Mangos sind auch bei uns problemlos erhältlich. Brasilianische Mangos erobern derzeit den deutschen Markt. Weniger bekannt ist, dass es Mangos in vielen verschiedenen Variationen gibt, von grün über gelb bis zu rötlich, groß, klein in Fingergröße.

Rispenmango

Eine besonders aromatische Art der Mango in Kambodscha ist die Rispenmango (Keo Moung oder Keo Sor Mango). Man erkennt sie sofort an ihrer besonderen, länglichen Form, an einer Seite spitz zulaufend. Sie ist etwas kleiner als die gängige Mango, auch mit 12 Dollar das Kilo wesentlich teurer. Qualität und Aroma entschädigen allerdings für diese Sorte, die es auf den Märkten nur kurze Zeit gibt.

Gelbe Rispenmangos in einer Box

TIP:
Auch die unreife, grüne Mango – die in Deutschland niemand kaufen würde außer für Mangosalat – wird in Kambodscha gerne mit einem Dip aus Salz, Zucker und Chili gegessen. Am Eingang zum Wat Phnom in Phnom Penh steht oft eine Frau, die ganze, geschälte und schon geteilte unreife Mangos mit diesem Dip verkauft.
Aber Vorsicht! Wenn Du empfindlichen Darm hast, solltest Du nicht zu viel auf einmal davon essen ;-)


Holzfrucht ( ខ្វិត )

Die Holzfrucht (Khmer Krassaing si plê) stammt ursprünglich aus Indien, ist aber seit Urzeiten heimisch in ganz Südostasien. In Kambodscha gibt es zwei Sorten – mit einer weißen und einer rötlichen Mitte. VORSICHT: Die Holzfrucht mit der rötlichen Mitte ist giftig!!

Die Holzfrucht hat eine sehr harte Schale, die sich am besten mit einem Hammer aufbrechen lässt. Ihr Aroma ist säuerlich und erinnert an Tamarinden. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der kambodschanischen sauren Suppe.

Holzfrüchte aus Kambodscha. Die mittlere ist aufgeschnitten und hat eine weiße Mitte,

Morinda ( ញ )

Die Noni-Frucht ist nicht wirklich lecker! Ihr starker, stechender Geruch ist nicht appetitlich. In Kambodscha wird sie manchmal in Currys verwendet.

Nicht zu verwechseln mit dem Moringa-Strauch.

Grüne Morinda Frucht an einem Strauch
Bild von Brian Dorff auf Pixabay 

Bananen ( ចេក )

Bananen kennt jeder! Aber ich garantiere Dir, dass Du niemals so gute gegessen hast wie die nur 10 cm großen, reifen kambodschanischen Bananen. Ihr Aroma ist unvergleichlich.

Rosa Bananen

Eine regionale Spezialität sind rosa Bananen. Dieses Foto entstand im Nationalpark Phnom Kulen. Wenn Du der Meinung bist, der Wohlgeschmack der kleinen, überall erhältlichen Bananen kann nichts übertreffen – probieren!! Sie sind so begehrt, dass im Nationalpark selbst die Bananenstauden verkauft werden, damit man sie Zuhause im Garten einpflanzen kann.

Die Bananenpflanze ist übrigens außerordentlich vielseitig! Bevor man überhaupt Bananen ernten kann, gibt es die Bananenblüte. Fein geraspelt, entsteht daraus ein köstlicher Salat!

Rosafarbene Bananenblüten, die aufeinander liegen

Lychee ( គូលែន )

Lychee wird immer in Verbindung gebracht mit China! Aber auch in Kambodscha gibt es sie! Wenn auch nicht so häufig. In Khmer heißen sie ‚Koulen‘ – und sie sind hier genauso unwiderstehlich wie in China!

Bündel mit Lychee auf einem Marktstand in Kambodscha

Wassermelone ( ឪឡឹក )

Ganz sicher nicht typisch Kambodschanisch! Aber lecker, erfrischend und voller Geschmack – Wassermelonen! Frag danach auf Märkten, in Khmer-Sprache heißen sie ‚Ovloeuk‘.

Wassermelonen, die übereinanderliegen. Eine Wassermelone ist aufgeschnitten und zeigt ihr rosarotes Fruchtfleisch.

Guave ( ត្របែក )

Das voll ausgereifte Fruchtfleisch einer Guave ist weich, saftig und aufgrund kleiner Steinzellen körnig. Der Geschmack ist süßsauer-aromatisch und erinnert an Birnen oder Erdbeeren. Unreife Früchte haben einen hohen Anteil an Gerbstoffen, weshalb ein leichter pelziger Geschmack auf der Zunge entstehen kann. Mit 1,50 US-Dollar pro Kilo sind sie verhältnismässig günstig.

Auch Guaven werden gerne mit dem Dip aus Zucker, Salz und Chili unreif und sauer gegessen. Ich bevorzuge allerdings Mangos.

In Scheiben geschnittene Guave und ein Schälchen mit rotem Dip.

Longan ( មៀន )

Longan haben einen süßen, sehr aromatischen Geschmack und ähneln mit ihrem Fruchtfleisch Litschis, die ebenso weiß und sehr saftig sind. Longan wachsen in großen Büscheln – so werden sie auf den Märkten auch verkauft für rund 2,50 US-Dollar das Kilo.


Palmfrucht ( ត្នោត )

Die Palmfrucht ist ebenfalls ziemlich unbekannt bei Touristen. Dabei ist die Palmyra ein nationales Symbol Kambodschas. Ihre Silhouette begegnet Dir im ganzen Land ;-)

Die Palmfrucht wird sehr gerne für eine köstliche Süßspeise verwendet. Kleine, gedämpfte gelbe Bällchen – köstlich! Unbedingt probieren.


Soursop ( ទៀបបារាំង )

Das saftige, gelbweiße Fruchtfleisch der Stachelannone schmeckt sehr erfrischend. Sie ist mit der Cherimoya-Frucht verwandt, aber deutlich saurer als diese. In Europa ist sie so gut wie unbekannt. Wegen hoher Druckempfindlichkeit kann man sie nur schwer transportieren und wird daher so gut wie nicht exportiert.

Da die Frucht sehr viel Saft besitzt, wird sie in Kambodscha gerne ausgepresst und als Erfrischungsgetränk verkauft. Auch industriell hergestellt, kannst Du sie überall in Dosen kaufen. Frisch auf dem Markt zahlst Du für ein Kilo rund 2 Dollar.


Sapodilla ( ល្មុត )

Auch bekannt unter den Namen Breiapfelbaum oder Kaugummibaum. Letztere Bezeichnung kommt daher, weil der Baum einen weißen Milchsaft führt, ähnlich dem Kautschukbaum. Der Milchsaft, den man Chicle nennt, wird u.a. zur Herstellung von Kaugummi verwendet.

Die Früchte schmecken süß, haben einen Kern in der Mitte. Ihr Fruchtfleisch ist sehr saftig.


Rosenapfel ( ជម្ )

Eine sehr saftige, dem Apfel nicht unähnliche Frucht – obwohl sie mit dem Apfel botanisch nicht verwandt ist. Am ehesten lassen sich Geschmack und Textur mit einer Nachi-Birne vergleichen.

Pinkfarbene  Rosenäpfel, die übereinander liegen.

Milchfrucht ( ទឹកដោះគោ​ )

Die Früchte werden als frische Dessertfrucht verwendet; sie ist süß und wird oft gekühlt serviert. In Kambodscha heißt diese Frucht „Plae Teuk Dos“, was aufgrund ihrer milchigen Säfte im Inneren ‚Milchfrucht‘ bedeutet.

Grüne runde Milchfrucht, die gestapelt auf einem Markt angeboten werden.
Bild von agus santoso auf Pixabay

Tamarinde ( អម្ពិល )

Tamarinden gibt es in verschiedenen Variationen. Mal süß, mal sehr sauer. Süße Tamarinde ist eine beliebte Nascherei für zwischendurch. Das klebrige Fruchtfleisch wird gelutscht, die Kerne spuckt man wieder aus.
Saure Tamarinde dagegen findet eine vielfältige Anwendung in der Khmer-Küche, in Salaten und Soßen. Besonderes aber in der traditionellen kambodschanischen sauren Suppe!


Limette ( ក្រូច​ឆ្មារ )

Wer kennt sie nicht! Limetten sind für viele Getränke und auch in der kambodschanischen Küche nicht wegzudenken!

Man sollte auf jeden Fall immer frische Früchte verwenden. Der Saft ist empfindlich und verliert sehr schnell sein köstliches, saures Aroma!

Viele gelb-grüne Limetten

Mondfrucht ( ផ្លែចន័្ទ។ )

Touristen ist diese Frucht meist unbekannt, sie findet sich auch nicht so häufig auf den Märkten. Sehr zu unrecht! Sie ist saftig und aromatisch.

Der Khmer-Name lautet Plae Chan (ផ្លែចន័្ទ។). Das Holz wird für den Möbelbau verwendet. Sie ist auch in der traditionellen Khmer-Medizin bekannt. Wenn Du sie entdeckst – unbedingt probieren!

Mondfrucht - hellgelbe Früchte, die übereinander liegen

Mangostan ( មង្ឃុត )

Eine wohlschmeckende, angenehm säuerliche Frucht. Mangostan enthalten Kerne, die von einem weichen, weißen Fruchtfleisch umhüllt sind.


Durian ( ទុរេន )

Es gibt wohl keine asiatische Frucht, an der sich die Geister mehr scheiden als an Durian. Die einen lieben sie heiß und innig, andere verabscheuen sie – wobei bei den ersteren wohl Europäer eher die absolute Ausnahme sind.

In Hotels darf sie normalerweise wegen des intensiven Geruchs nicht mitgenommen werden. Dass dieser Geruch von vielen als unangenehm empfunden wird, liegt an vielen verschiedenen Inhaltsstoffen. Beschrieben wird der Geruch von alten Zwiebeln bis zu fauligem Käse. Verursacht wird er insbesondere durch schwefelhaltige Verbindungen.

Man sagt, Asiaten legen die Schale gerne unters Bett, um Mücken zu vertreiben.

So unangenehm und intensiv der Geruch auch ist – meist schon über eine meterweite Entfernung wahrnehmbar – unvergleichlich ist jedoch der Geschmack! Vanilleartig, sahnig, weich und cremig, aber auch hier mit einem leichten Geschmack nach Zwiebel.

Das erste Mal habe ich Durian als Eis probiert am Flughafen von Singapur – ein absoluter Fehler! Es bedurfte einer ganzen Flasche Cola, um den Geschmack einigermaßen wieder loszuwerden.

Durian, mitten in der Saison, in bester Qualität, frisch und reif ist ein Genuss – man sollte nur die Luft anhalten während des Essens ;-)

Aus der Provinz Kampot sollen die besten Durian kommen. Weswegen man ihr dort wohl auch ein Denkmal innerhalb eines Kreisverkehres gesetzt hat! Welcher Frucht wurde schon diese Ehre zuteil?

Durian Denkmal als Mitte von einem Kreisverkehr in der Stadt Kampot, Kambodscha.

Ananas ( ម្នាស់ )

Die kambodschanische Ananas ist etwas kleiner als die bei uns erhältlichen Exemplare. Ihr Geschmack ist konzentrierter. Hier ist der Fruchtstand der Pflanze zu sehen, aus dem sich dann später die Frucht entwickelt.

Eine Ananasfrucht von oben betrachtet mit dazugehöriger Staude

Pomelo ( ក្រូចថ្លុង )

Nicht ganz so groß wie die Pomelos, die man bei uns kaufen kann, sind welche aus Kambodscha. Ihr Geschmack ist süß-säuerlich, manchmal schmeckt man eine ganz leichte Bitterkeit.

Die besten Pomelos kommen aus der Provinz Kratie! Sie haben ein delikates Aroma und ihr Fruchtfleisch ist zartrosa.

Eine grüne Pomelo, die am Baum hängt
Photo von Xiaolong Wong bei Unsplash

TIP:
Halte auf den Märkten Ausschau nach grasgrüner kandierter Pomeloschale in Streifen! Sie wird in Plastiktüten, meist zu 500 Gramm angeboten. Das Kilo kostet in etwa 12-15 Dollar.
Eine köstliche Nascherei!


Orange ( ក្រូច )

Orangen gedeihen sehr gut in Kambodscha. Ihre Farbe ist meist grün, ihr Geschmack sehr aromatisch und nicht sauer. Die besten Orangen stammen aus der Provinz Pursat.

Eine Orange mit grüner Schale, die am Baum hängt
Foto: Akoo Ibiza

Ambarella ( ម្កាក់ )

Der kambodschanische Name lautet M’kak. Auch diese Frucht wird gerne grün und unreif gegessen. In reifem Zustand färbt sich die Schale gelb. Das Fruchtfleisch wird umso faseriger, je reifer sie wird. Die Khmer essen das Fruchtfleisch daher am liebsten unreif oder nahezu reif. Es ist knackig und ein wenig sauer. Auch die Blätter lassen sich verwenden, vor allem in Suppen.

Grüne Ambarella, die übereinander liegen

Drachenfrucht ( ស្រការ​នាគ )

Pittahaya, wie Drachenfrüchte auch genannt werden, gibt es entweder mit weißem oder rotem Fruchtfleisch. Ihr Geschmack ist zart und süß. Der Geschmack der rotfleischigen Drachenfrucht ist etwas intensiver. Am interessantesten ist sicherlich das exotische Aussehen der Früchte, weswegen sie oft und gerne zur Dekoration dienen.

Pinke Drachenfrüchte, die in einem Korb auf einem Markt angeboten werden. Neben und über dem Korb sind weitere Körbe mit anderen Früchten.
Bild von AnglesNViews auf Pixabay

Cherimoya ( ផ្លែទាប )

Eine Frucht, die roh verzehrt wird. Die Schale hat schon etwas von Reptilienhaut. Ihr Fruchtfleisch schmeckt sahnig und süßlich. Jeder meint, andere Aromen zu schmecken, von Erdbeeren, Ananas bis zu Zimt.

VORSICHT: Die Kerne enthalten Alkaloide, Du solltest sie nicht mitessen! Denn sie können Durchfall und Brechreiz verursachen.


Kokosnuss ( ដូង )

Wieder so ein Allround-Talent, bei dem sich die ganze Pflanze verwenden lässt. Die bei uns erhältlichen Kokosnüsse sind bereits einige Zeit alt. Das Fleisch in ihrem Inneren ist eingetrocknet, fest geworden. Geschreddert und mit Wasser vermischt, erhältst Du beim Auspressen die Kokosmilch.

Junge Kokosnuss hat keine Milch, sondern Kokoswasser. Es ist klar und von einem delikaten, süßlichen Geschmack. Je älter die Kokosnuss ist, umso mehr verbraucht sich das Wasser für das weiße Fruchtfleisch der Kokosnuss. Das ursprünglich bei jungen Nüssen nur wenige Millimeter dicke Fleisch an der holzigen Schale ist glibberig und wohlschmeckend. Kaum zu glauben, aber die meisten Touristen verschmähen es.

Palmwein, Palmfrucht, Palmzucker, Palmschnaps, Kokosnussschale, Kokosfasern, Kokosholz zum Möbelbau, Palmwedel für Besen und zum Dacheindecken – es gibt wohl nichts von der Kokospalme, was man nicht sinnvoll verwenden könnte!


Papaya ( ល្ហុង )

Es gibt wohl wenige Fruchtbäume, die so schnell wachsen wie die Papaya. Dabei ist sie ganz anspruchslos und kann daher auch gut exportiert werden. Die Frucht wächst direkt am Stamm des Baumes und kann ohne weiteres ein Gewicht von 2 Kilogramm erreichen. Grüne Papaya wird für den allseits bekannten und beliebten Papayasalat verwendet.

Weniger bekannt ist, dass junge, unreife Papaya dazu dient, Fleisch zart zu machen. Junge Papaya enthält das Enzym Papain, das diesen Effekt hat.

TIP:
Versuche eine reife Papaya mit einem Spritzer Limettensaft!


Uvaria rufa ( ទ្រៀលស្ )

Trotz des botanisch-wissenschaftlich klingenden Namens ist die Uvaria ein original kambodschanisches Gewächs. Ihr Khmer-Name heißt soviel wie „niedrige Pflanze“ – Plae Treal Sva Tum. Tatsächlich ist es auch ein Busch, der wild im Wald wächst. Die Früchte sind säuerlich, man isst sie einfach so.

Uvaria rufa Rüchte mit Stengeln auf einem Holztisch

Extratipp für Obstmuffel

Für alle, die kein Obst mögen – wie wäre es dann mit einem Obstsaft? Frisch gepresst, als Smoothie, eiskalt, auch verschiedene Obstsorten kombiniert? Versucht mal Orange und Mango – köstlich!

Frisch zubereitete Obstsäfte bekommst Du am besten in der 3. Etage des Food Court Sorya Mall in unmittelbarer Nähe zum Zentralmarkt in Phnom Penh. Sag der Verkäuferin einen Gruß von Sokheng, solltest Du vorbeischauen!

Verkäuferin an einem Obsstand in Phnom Penh

SORYA MALL Center Point
#13-61, Street 63, Sangkat Phsar Thmei 1


Lotus

TIP:
Eigentlich keine Frucht, sondern eine Nuss – aber so ungewöhnlich, dass ich sie hier nicht unterschlagen möchte. Lotus ist uns allen als wunderschöne Blüte bekannt, als Blume, die oft und gerne in Pagoden mit Bananen und Räucherwerk mitgebracht werden. Selten weiß aber jemand, dass der Fruchtstand der Pflanze Nüsse enthält, die essbar sind. Sie schmecken tatsächlich ähnlich wie Nüsse, ein klein wenig bitter. Sie werden auch am Straßenrand verkauft – probieren!

Zum Schluss – Sauer macht lustig!

Kambodschaner lieben saures, unreifes Obst.

Verkauft wird es als Streetfood – kein Fest ohne einen Stand mit saurem Obst. Die Früchte werden geschnitten und mit einer Soße aus Chilis, Zucker, Fischsoße vermischt. Viele haben ihr eigenes Rezept dafür.

Man bekommt am Stand ein Körbchen und sucht sich aus der Vielzahl der Früchte selbst aus, was man möchte. Der Verkäufer vermischt es dann mit der Soße, füllt es in eine Tüte, lange Zahnstocher dazu – ein kulinarisches Fest! Für Kambodschaner! Nicht jeder Tourist mag das. Ich habe es schätzen und lieben gelernt, auch wenn man sich wegen des unreifen Zustandes der Früchte mengenmäßig einschränken sollte. Vor allem bei einem empfindlichen Magen. Trotzdem – unbedingt probieren!

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