Auch wenn die Angkor Tempel aus der Vergangenheit stammen gibt es doch immer wieder aktuelle Ereignisse rund um die weltweit einzigartigen Monumente. Da mein Blog ja jetzt keine reine „News“ Website ist, es aber auf der anderen Seite auch Leser gibt, die immer wieder nach Kambodscha reisen, gibt es ab jetzt mit Angkor Aktuell und gleichnamigem Schlagwort eine neue Reihe. Hier die Themen der ersten Ausgabe:

Besucherzahlen von Angkor gegenüber 2018 gesunken

Waren es 2018 noch 2.590.815 Besucher, die sich die Tempel von Angkor angeschaut haben, ist die Zahl 2019 auf 2.205.697 gesunken. Das sind 385.118 weniger. Den höchsten Rückgang (wenn auch nicht prozentual) verzeichnen die Chinesen. Statt 1.123.597 waren es 2019 „nur“ noch 873.297, also 250.300 weniger als noch im Vorjahr.

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Deutschland auf Platz 8

Deutschland steht 2019 mit 65.171 Besuchern genauso wie im Vorjahr auf Platz 8, gegenüber 2018 ebenfalls weniger. Da waren es noch 72.217 Besucher. Diese und weitere Statistiken findest Du auf der offiziellenWebsite www.angkorenterprise.gov.kh.

Restaurierungsarbeiten am Bayon Tempel

Seit dem 1. Januar 2020 ist die oberste Terrasse des Bayon auf Grund von Restaurationsarbeiten für Besucher geschlossen. Beliebte Fotos wie diese hier werden dann erst einmal nicht möglich sein.

Die gute Nachricht: Die unteren beiden Terrassen des Bayon kannst Du weiterhin besichtigen. Aber halt derzeit nicht die eindrucksvollen Gesichter der Statuen aus nächster Nähe betrachten. Schon schade, aber Sicherheit geht nunmal vor. Stell Dir vor, so ein Steinklotz – oder gar mehrere – fällt runter und Du bist gerade in der Nähe. Nicht auszudenken …

SCHON GEWUSST?
Zwischen Kambodscha und Japan existiert ein gemeinschaftliches Projekt zur Erhaltung von Angkor Wat und dem Bayon. Bereits 1994 hat das Japanese government team for Safeguarding Angkor (kurz JSA) mit den ersten Restaurationsarbeiten begonnen.

Neuer Eintrittspreis für den Beng Mealea Tempel

Seit 1. Januar 2020 gibt es kein Einzelticket mehr für den außerhalb vom Angkor Park gelegenen und beliebten Beng Mealea. Bislang konnten Besucher den Tempel für 5 $ – also unabhängig von einem regulären Angkor Ticket – besuchen.

Jetzt braucht es dazu das offizielle Ticket. Das gleich gilt übrigens auch beim Besuch des Phnom Krom (wenn Du den Hügel vor 17.30 Uhr hinaufsteigen möchtest).

Keine Elefantenritte mehr für Touristen im Angkor Park

2016 kam es zu einem tragischen Ereignis: Ein Elefant kollabierte und starb während seines Jobs als Transportmittel für Touristen im Angkor Park. 2018 gab es einen weiteren Todesfall. Der öffentliche Protest von Tierrechtsorganisationen ließ nicht lange auf sich warten.

So wurde unter dem Druck der Öffentlichkeit, das Elefantenreiten im Angkor Park komplett eingestellt. Ende 2019 fanden die ersten 2 von insgesamt 14 Elefanten ein neues Zuhause im Bos Thom Forest, ein 1.100 Hektar großer geschützter Wald in den Ausläufern des Kulen-Gebirges. Mittlerweile leben dort alle der insgesamt 14 Elefanten aus dem Angkor Park. 22 Jahre lang haben sie Touristen aus aller Welt auf ihrem Rücken herumgetragen. Jetzt führen sie ein artgerechtes Leben.

Elefanten besuchen

Du kannst die Elefanten in ihrem jetzigen Lebensraum direkt im Bos Thom Forest besuchen. Für 80 $ einen Vor- oder Nachmittag und für 95 $ einen ganzen Tag. Alle Infos und Buchungsmöglichkeiten findest Du auf der Website www.kulenforest.asia

Elefanten in Mondulkiri | Foto: Manuela

Weiteres Elefanten-Projekt in Mondulkiri

Bereits seit 2006 gibt es das Elephant Valley Project „Let Them Roam Free“ in Mondulkiri. Es ist das erste seiner Art in Kambodscha. Hier leben 10 Elefanten in einem 1.500 Hektar großen Wald. Auch diese Elefanten kannst Du besuchen. Alle Infos auf der Website www.elephantvalleyproject.org.

LESETIPP:
Lola hat in ihrem Blog Miss Filatelista einen sehr schönen Erfahrungsbericht über das Elephant Valley Project in Mondulkiri geschrieben.

Nordkoreanisches Angkor Museum geschlossen

Panorama Museum Siem Reap | Eingang

Im Dezember 2019 wurde das Angkor Panorama Museum geschlossen. Der Grund: Am 22. Dezember 2019 war die Frist für drohende UNO-Sanktionen im Fall von einer weiteren Beschäftigung von nordkoreantischen Arbeitnehmern in den Mitgliedsländern abgelaufen.

Forschung: Straße nach Roluos

Gerade für Historiker ist Angkor in vielen Bereichen immer noch ein Rätsel. So kommt es nicht von ungefähr, dass derzeit ein Forscherteam eine der alten Straßen zwischen den beiden antiken Hauptstädten Yasodharapura (dem späteren Angkor) und Hariharalaya (Roluos) untersucht. Außerdem gibt es antike Brücken, deren Bauweise noch nicht wirklich erforscht ist.

Möglicherweise wird es ein Entwicklungsprojekt geben, um Teile des alten Straßensystems zu restaurieren.

Seite Angkor Touren aktualisiert

Auch ich habe ein wenig gewerkelt und die Seite Angkor Touren um weitere Infos ergänzt und aktualisiert. Ich freu mich, wenn Du mal reinschaust. Vielleicht hast Du ja selbst noch den einen oder anderen Tipp. Bin gespannt :-)

Das war sie also, die erste Ausgabe der Angkor News. Ich hoffe, sie hat Dir gefallen. Wie oben beschrieben, soll es in lockerer Reihenfolge weitere Ausgaben geben.

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