Hauptstadt von Kambodscha

Phnom Penh

Pulsierendes Leben – Hauptsitz des Königs und der Ort, an dem sich die beiden Flüsse Mekong und Tonle Sap vereinen. 

Phnom Penh – Rüdiger’s Lieblingsschauplatz in Kambodscha. Hier kennt er sich aus. Viel besser, als Inga, die nur einmal in der Hauptstadt war. 

Die Anreise nach Phnom Penh

Der Pochentong-Flughafen in Phnom Penh ist international. Alle wichtigen Airlines fliegen Phnom Penh an, aber bislang nicht direkt. Immer muss man in den Heimatflughäfen der Airlines umsteigen. Am beliebtesten sind die Kurzstrecken von den Flughäfen Bangkok, Singapur, Hongkong, China.

Fliegt man zuerst zum international Flughafen in Siem Reap, um mit Angkor zu beginnen und möchte danach erst nach Phnom Penh, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Anreise. 

Mit dem Flugzeug dauert es von Siem Reap aus eine knappe Stunde, bis Du in Phnom Penh bist. Sicher die schnellste, aber auch teuerste Variante. Und aus Umweltschutzgründen vielleicht nicht die empfehlenswerteste. Rund 4 Stunden braucht ein Taxi für die gut 400 km lange Strecke. 

Ein Taxi kannst Du bequem mit Handy über PassApp buchen – am besten einen Tag vorher, ein Pkw mit PassApp ist nicht so schnell verfügbar wie ein TukTuk.

Etwas länger, aber auch gemütlicher geht es mit dem Bus. Express-Busse schaffen die Strecke bereits in 4,5 Stunden. Der Ticketpreis beträgt – je nach Busgesellschaft und Komfort – zwischen 8 und 15 Dollar für eine Strecke. Das Ticket kannst Du vor Ort oder aber auch über diverse Websites im voraus buchen. Hast Du, einen Guide, übernimmt dieser auch gerne das Besorgen der Tickets. 

Das Hotel

Es ist empfehlenswert, ein Hotel im Voraus zu buchen. Insbesondere, wenn man nicht gerade mit dem erstbesten Hotel zufrieden ist. Hotels in Phnom Penh kann man – sofern man nicht schon sein Lieblingshotel gefunden hat – schnell und unkompliziert über booking.com  buchen. Die Anzahl und Vielfalt erschlägt einen buchstäblich. Ich würde eine Auswahl abhängig machen in erster Linie vom persönlichen Budget und von der Lage des Hotels. Gerade über booking.com kann man in einer interaktiven Karte Hotels anzeigen lassen. Von Luxushotels über Men-only bis hin zu einfachen Backpacker-Hostels gibt es eine riesige Auswahl.

Gleiches gilt natürlich für die übrigen ähnlichen Buchungs-Websites wie Agoda.

Über airbnb kann man ungewöhnliche und witzige Unterkünfte finden. Wir haben das bereits öfters getan und wurden bislang nicht enttäuscht. Wahre Perlen befanden sich darunter, ganze Wohnungen mit großem Balkon direkt am Sisowath Quay mit Flussblick und zu einem durchaus attraktiven Preis.

Wenn Du mit der Bahn von Phnom Penh nach Kampot oder Siem Reap reisen möchtest, lohnt es sich, wenn Du Dir ein Hotel in der Nähe des Bahnhofs nimmst. Zum Beispiel das Le Grand Palais Boutique Hotel. Von dort dauert es zum Bahnhof gerade mal 10 Minuten. Praktisch: Vom Hotel aus lassen sich verschiedene Sehenswürdigkeiten wie das Flussufer des Tonle Sap River – der Sisowath Quay -, der Königspalast, Wat Phnom, Wat Ounalom usw. bequem zu Fuß erreichen. Wie alle Hotels der gehobenen Preiskategorie hat auch dieses Hotel eine Dachterrasse mit Pool.

Am Ufer des Tonle-Sap-Flusses

In der Umgebung des Königspalastes säumt eine breite Promenade den Fluß. Dort kannst Du gemütlich entlang flanieren und die Brise genießen und das bunte Treiben beobachten. Kaum zu glauben, aber selbst hier wirst Du Kambodschanerinnen in ihren bunten Schlafanzügen begegnen.

Das Panorama ist atemberaubend. Befindet man sich vis-a-vis des Sokha Hotels – es befindet sich auf einer Landzunge mitten im Fluss, sieht man jenseits des Hotels den Mekong. Hier an dieser Stelle vereinigen sich Mekong und Tonle-Sap-Fluss.

Ein Trimm Dich Pfad lädt zu sportiven Aktivitäten ein und wird rege genutzt. Und je näher Du zum Königspalast kommst, umso mehr kleine Marktstände gibt es.

Tipp: Gehe am Nachmittag den Fluss entlang, wenn Du Dich nicht lange in Phnom Penh aufhältst. So kannst du die Atmosphäre bei Tag und in den Abendstunden erleben. Um kurz nach sechs ist es bereits stockdunkel. Vieles, wie die Bäume entlang der Promenade, ist mit bunten Lichtern illuminiert und taucht die Umgebung in eine einzigartige Atmosphäre.

Gerade abends ist die sog. „Riverside“ ein Erlebnis für sich. Hier spielt sich das Nachtleben in Phnom Penh ab. In der 136. Straße befinden sich viele Bars. Wer abends hier alleine unterwegs ist, sollte eine gewisse Vorsicht nicht außer Acht lassen. Die Kriminalität ist hoch, die Menschen sind arm. Wer das schnelle Geld sucht, sucht nach unvorsichtigen Touristen!

An der Riverside wird man abends auch immer wieder angesprochen. Ein Joint ist problemlos zu bekommen, ebenso leichte Mädchen. Doch Vorsicht – so mancher wollte sein wie immer geartetes Vergnügen und erlebte eine böse Überraschung!

Der Königspalast und die Silberpagode

Ein Muß für jeden Touristen. Auch wenn Touristen in Scharen hierher kommen – der Königspalast mit seinen Sehenswürdigkeiten ist und bleibt Pflichtprogramm. Seine Schätze und die vielen Kleinigkeiten kann man mit einem Besuch gar nicht erfassen. Auch nach Jahren kommen wir immer wieder gerne hierher zurück.   

Das Nationalmuseum

In direkter Nachbarschaft zum Königspalast ist das Nationalmuseum mit seinen Exponaten aus der Angkor Epoche. Die achtarmige Vishnu-Figur aus der Funan-Ära im 6. Jh., eine Sandsteinstatue von König Jayavarman VII als meditierender Buddha zählen zu den kostbarsten Ausstellungsstücken.

Vorgelagert ist ein ausgedehnter Gartenbereit, der auch zugänglich ist. In einem Hof des Museums ist ein wunderschöner kleiner Garten mit Fischteichen. Nicht zu vergessen:  In unmittelbarer Nachbarschaft ist ein größeres Theater, in dem allabendlich eine beliebte traditionelle Tanzshow stattfindet.

Bootsfahrt über den Tonle-Sap-Fluss

Um das Sokha-Hotel herum auch ein Stück den Mekong hinauf. Eine Bootsfahrt auf dem Tonle-Sap-River ist ein besonderes Erlebnis. Anlegestelle ist gegenüber dem Wat Phnom, direkt neben dem großen und bei Touristen beliebten Titanic-Restaurant. 

Den Sisowath Quay, den Königspalast von der Flussseite aus zu sehen, ist eine völlig neue und ungewöhnliche Perspektive. Erst jetzt wird vielen klar, wie groß Phnom Penh ist. Immerhin leben hier fast 2 Millionen Menschen! Um das Sokha-Hotel herum treffen die Ausflugsboote auf den Mekong. Ab hier verdreifacht sich die Breite dieser für Asien so wichtigen Lebensader. 

Eine weitere Option ist die Überfahrt auf die andere Seite des Tonle Sap Flusses – also hinter das Sokha Hotel. Gerade mal 500 Riel kostet so eine Fahrt und dauert rund 20 Minuten.  Auf der gegenüberliegenden Seite erwartet dich eine komplett andere Welt. Die meisten Straßen sind aus Schotter, insgesamt ist es ländlich. Viele Kambodschaner nutzen die Überfahrt für einen Ausflug, um rauszukommen aus dem Großstadtgewimmel von Phnom Penh.

Wat Phnom

Wie der Name „Phnom“ schon sagt, liegt dieses Wat auf einem kleinen Hügel. Dieser ist nach einer Sage entstanden. Yeah Penh (Lady Penh) hat im Jahr 1372 vier Buddha-Statuen im Mekong gefunden und war auf der Suche nach einer ehrwürdigen Aufbewahrungsstätte für die Figuren. Sie soll den Berg aufgeschüttet haben und wird ebenfalls als Statue in einem Schrein verehrt. Ganz oben auf dem Hügel in der großen leuchtend weißen Stupa befindet sich die Asche von König Ponhea Yat, der Gründer von Phnom Penh. Touristen zahlen für den Eintritt $1, für Kambodschaner ist der Eintritt frei. Wat Phnom ist von ca. 7.00 – 18.00 Uhr geöffnet.

Tipp: Unterhalb des Tempels befindet sich ein sehenswertes Museum!

Tuol Sleng Genocid Museum 

Das frühere Foltergefängnis der Roten Khmer ist heute eine Gedenkstätte an die Gräueltaten der Roten Khmer. Öffnungszeiten täglich von 7.30 – 17.30 Uhr. Der Eintritt kostet $ 3.

Central Market

Der Central Market gilt als architektonisches Highlight in Phnom Penh. Die riesige ockerfarbene Halle mit ihren vier Flügeln wirkt wie ein Monument aus einer anderen Welt. Hier kannst du dich inmitten von Souvenirs, gegrillten Insekten, Kleidung, Schmuck und vieles andere mehr treiben lassen. Der Central Market ist von 7 – 17 Uhr geöffnet.

Essen und Trinken

Wie überall in Kambodscha, so bekommst Du auch in Phnom Penh nahezu an jeder Ecke Streetfood. Direkt vor dem Königspalast – auf der rechten Seite mit dem Mekong Fluss im Rücken – haben wir einen Stand mit Insekten entdeckt. Es sah alles sehr frisch und sogar appetitlich aus. Achte bei einem Streetfoodstand darauf, dass er sauber aussieht und beobachte, ob dort auch andere Kambodschaner einkaufen. Sie wissen selbst am besten, an welchem Stand es das leckerste Streetfood zu kaufen gibt. Vom Königspalast in Richtung Norden gibt es das stylische französische Café von Eric Kayser. Hier kannst Du köstliche Croissants, Café & Co. genießen. 

Sky Bars

Immer mehr in Mode kommen die Sky-Bars in Phnom Penh. Die oberste Etage von Hochhäusern bieten Bars, Restaurants, Tanz. Meistens unter freiem Himmel. Mit die schönste Aussicht auf das nächtliche Phnom Penh bietet die 24. Etage des Phnom Penh Tower. Die dortige Eclipse-Sky-Bar mit Restaurant ist eine angesagte Location, wundervoll an einem lauen Sommerabend. Oft spielt eine Live-Band oder junge Künstler treten auf. 

Viele Hotels bieten ebenfalls eine Bar an, so das Blue Dolphin Hotel, das Sun&Moon Urban, das luxuriöse Rosewood mit seiner markanten Architektur, das Vehaa am Sothearos Boulevard oder auch wieder in direkter Nachbarschaft des Tonle-Sap-Rivers, das Aquarius Hotel mit seinem gläsernen Dachpool.

Wer schreibt hier?

Inga Palme - Portrait Schön, dass Du hier bist! Ich bin Inga - seit 2010 reise ich jedes Jahr nach Kambodscha und bin immer wieder neu verliebt. Hier auf Visit Angkor gebe ich Dir zusammen mit Rüdiger Tipps für Deinen Aufenthalt in Kambodscha und wir erzählen Dir von unseren persönlichen Erlebnissen im Land der Khmer. Weitere Infos über uns und Visit Angkor findest Du auf dieser Seite. Viel Spaß :-)

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