Wie kommt ein junger kambodschanischer Architekt zur Malerei? Teang Borin, den alle nur DIN nennen, wuchs in Kampot auf und begann bereits als kleines Kind mit dem Zeichnen. Im Jahr 1999 zog er zum Architekturstudium nach Phnom Penh. Nach seinem Abschluss 2005 arbeitete er für ein Architekturbüro, entwarf Häuser. Er vergaß jedoch nie die Passion seit seiner Kindheit, die Kunst.

Die eigene Kunstgalerie in Phnom Penh

2015 entschloss er sich, die Kunst zum Beruf zu machen und eröffnete im gleichen Jahr die DINArt Gallery in der 136. Straße in Phnom Penh. Dort hat er sein ganz persönliches Refugium geschaffen, wo sich Liebhaber seiner Werke, Touristen und Kunstbeflissene aus aller Welt treffen.

TIP:
Die Galerie von DIN befindet sich über dem Feel Good Café in der 136. Straße. Nach einem Besuch bei DIN wunderbar geeignet für eine tolle Tasse Kaffee oder auch einen vorzüglichen Lunch! Natürlich umgeben von DINs Bildern ;-)

DIN und sein unverwechselbarer Stil

Borin war entschlossen, seinen eigenen, unverwechselbaren Stil zu formen, er begann mit Farben und Texturen zu experimentieren. Fasziniert von den Bewegungen, der Anmut und Ausstrahlung der Apsara schuf er eine atemberaubende Serie von Gemälden. Er malte nicht nur Bilder der Apsara, er hauchte ihnen durch seine Technik Leben ein, nahm die grazilen Bewegungen auf, die Ausstrahlung, die er so sehr an den realen Modellen bewunderte und liebte. 

In dieser Schaffensphase wurde ich mit dem Maler DIN und seiner Kunst konfrontiert. Sie nahm mich vom ersten Moment an gefangen. Es sah so aus, als ob die Tänzerinnen und Tänzer seinen Bildern entspringen könnten, um auf der Bühne weiter zu tanzen. Weiß geschminkte Gesichter interpretierte er als Masken – nur wenige Apsara seiner Bilder haben überhaupt ein Gesicht. Meistens sieht man nur eine weiße Fläche, die den Fokus auf das Wesentliche des Apsaratanzes lenkt – die Bewegung, die Anmut, die aussagekräftigen Gesten. Nichts stört diese Perfektion der Bewegung, der Hintergrund ist lediglich die Bühne, vor der die Tänzerinnen ihre Kunst darbieten.


Einen ganz anderen DIN lernt man kennen, wenn man eines seiner vielen Porträts des Khmer-Königs Jayavarman VII betrachtet. Ein Gesicht, das DIN fasziniert und aus dieser Perspektive auch den Betrachter in seinen Bann zieht. Sicher ein Motiv, das DIN neben seinen Apsaras – weibliche, aber auch männliche, am häufigsten gemalt hat.


Einen vorläufigen Höhepunkt seines Schaffens war 2018 ein längerer Aufenthalt in den USA. DIN nahm am ‚Festival of Nation‘ in Minnesota teil, einer interkulturellen Veranstaltung, an der mehr als 1.000 Künstler aus aller Welt teilnahmen. DIN Taeng Borin repräsentierte sein Land Kambodscha und die Khmer-Kultur; insbesondere aber brachte er den Menschen die Kunst des Apsara-Tanzes näher. 
(Khmer-Version des Zeitungsberichtes)

© DIN (mit frdl. Genehmigung des Künstlers)

Ich fragte ihn, wie das zusammenpasst, als Architekt zur Malerei zu kommen.

Es waren meine künstlerischen Fähigkeiten, die es mir ermöglichten, meine Arbeit als Architekt zu verbessern und Fortschritte zu erzielen, nicht umgekehrt. Weil ich wusste, wie man zeichnet, habe ich diesen Weg am Anfang eingeschlagen. 

DIN TEANG BORIN

Auch heute noch, obwohl sein Fokus auf der Malerei liegt und er als Maler sehr erfolgreich ist, ist DIN Teang Borin fasziniert von Architektur, davon, Menschen schöne und gute Häuser bauen zu können! 

© DIN Teang Borin

Anschrift und Kontakt

DinArt Gallery - Phnpm Penh - Außenfassade
Foto: Uwe Schröder

DinArt Gallery
House 79 Street 136
Phnom Penh 12205
Kambodscha
Tel.: +855 17 931 900

Facebook-Seite der DinArt Gallery

UPDATE 27.07.2020:

Eine große Ehre für DIN Teang Borin! Auch der kambodschanische König Norodom Sihamoni kennt die Kunst von DIN.

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